Noch in Dresden hatte ich mir gedacht, daß ich mir doch endlich mal die eBook-App meines iPods genauer anschauen könnte und bin schließlich damit geendet, mir die Textauszüge von vier Büchern völlig kostenfrei auf mein iPod zu laden: „Die Tore der Welt“ und „Sturz der Titanen“ von Ken Follett, „Außer Dienst“ von Helmut Schmidt und „Glencoe“ von Charlotte Lyne. Auf das zuletzt erwähnte Buch bin ich lediglich des Titels wegen gestoßen. Ich vermutete bereits, daß es um das Massaker an dem McDonald-Clan im 17. Jahrhundert in Schottland geht, und als sich mein Verdacht bestätigt hatte, war ich zunächst leicht angesäuert, da ich immerhin vor Jahren dieses Ereignis ebenfalls als einen Aufhänger für einen Roman erwählt hatte, der jedoch nie vollendet wurde. Ich habe mir den Auszug dennoch heruntergeladen (zur Erinnerung: kostenlos!) und mir heute Morgen den ersten Teil durchgelesen. Schon in dieser Einführung kann man erahnen, wohin das ganze führen könnte: Sandy Og McDonald holt sich seine ihm versprochene Braut Sarah von den Campbells, das allerdings auf regelwidrige Weise in dunkler Nacht. Sarah ist jedoch mitnichten abgeneigt. Da die Campbells besagtes Massaker an den McDonalds zu verantworten haben, kann man sich ausrechnen, daß das ganze auf einen Clankonflikt zulaufen wird. Doch der Beginn ist schon mal gut geschrieben und erzählt. Wenn das erste Kapitel so weitergeht, werde ich mir das Buch wohl kaufen müssen. Allerdings wird das dann nicht das eBook, sondern die gedruckte Version. Derart technisiert bin ich einfach nicht, daß ich 0- und 1-Codes einem schönen, gedruckten Buch vorziehen könnte.

Am Nachmittag habe ich an einer Kurzeinführung in Blackboard, das elektronische Hilfs- und Triezmittel für die Studenten, teilgenommen. Bei Blackboard kommen Hausaufgaben, Tests und auch das ein oder andere Hilfsmittel oder auch einfach Ankündigungen und Lektüre, die bis zur nächsten Sitzung gefälligst gelesen werden soll oder auch ein Forum resp. Blog, in dem sich die lieben Kleinen austauschen können / sollen oder auch Wikis zu bestimmten Themen des Seminars erstellen. Das System an sich habe ich ganz gut durchdrungen, nur komme ich in den Kurs, den ich ab morgen zu leiten habe, noch immer nicht hinein, weil ich offenbar noch immer nicht als Kursleiter geführt werde. Für das System bin ich lediglich ein Student, der nur bereits freigeschalteten Kursen beitreten, jedoch keine noch nicht freigeschalteten Kurse bearbeiten kann. Meine beiden IPS-Mitstreiter vom Mittelalter und der Neuzeit müssen mich also erst mit den entsprechenden Rechten versehen, bis ich da irgendwas tun kann – sehr frustrierend, morgen aber hoffentlich ad acta gelegt.

Am Abend zwischen 06:00 und 08:00 p.m.hat sich John Scheid (Paris) Gedanken gemacht zum Kaiser als Priester und Gott, bevor es in ein italienisches Restaurant mit unverschämt niedrigen Preisen und gutem Essen ging. Mein Gemüseauflauf war zudem viel zu üppig, der Irish Coffee mit zu billigem Whiskey versetzt (und zu viel billiger, fettiger Sahne). Und jetzt – vor dem Schlafengehen – bereite ich mich noch ein paar Minuten auf meine erste Sitzung vor.

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