Endlich ist das Aprilwetter in Bochum angekommen – mit ein bißchen Verzögerung erst im Mai, aber man muß ja mit dem zufrieden sein, was man bekommt. Allerdings verstehe ich das trotzdem nicht ganz, weil der VfL Bochum gestern doch sein letztes Zweitligaspiel gegen den MSV Duisburg mit 3-1 gewonnen hat (allerdings unter gütiger Mithilfe des Schiedsrichters, der dem MSV wohl zwei klare Elfmeter versagt hat, wie man aus MSV-Kreisen so hört). Trotz Bestreben mir das live im Stadion anzusehen, habe ich dann doch lieber nur die Livemusik aus dem Stadion bis gegen 18 Uhr in meiner Hobbithöhle bei geöffnetem Fenster genossen (inklusive drei Mal “Bochum” von Herbert Grönemeyer – einmal wie üblich direkt vor dem Spiel, zweimal danach irgendwo zwischen Atzenmusik und Mallorcageschrammel).

Um zum Wetter zurückzukommen: Eigentlich ist das, was ich da draußen sehe, mehr Waschküche als Wetter, und irgendwie freue ich mich gar nicht darauf, dort gleich wieder hin zu müssen, um in meine Hobbithöhle zurück zu kommen. Wetter ist entweder Sonne, Sonne mit Wolken, nur Wolken, Regen mit Wolken oder Schnee mit Wolken. Das dort draußen aber ist wahrscheinlich eine graue 100% Luftfeuchtigkeit beinhaltende Ursuppe. Was mich jedoch etwas irritiert ist, daß ich an den Gebäuden vor meinem Fenster noch immer vereinzelt Farbe ausmachen kann.

Mal sehen, was das Wetter so macht, wenn ich mich in etwa zehn Minuten auf dem Heimweg befinde.

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One thought on “Das Wort zum Wohntag: Wetter versus Waschküche

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