Was ist besser: Mamba oder Maoam? Eine Frage, die viele Menschen zu beschäftigen scheint. Denn seit ich diesen ein wenig zusammenhanglosen Blogbeitrag geschrieben habe, gehört er zu denjenigen, die noch immer fleißig angeklickt werden. Deshalb habe ich mich nun (Mai 2016) dazu durchringen können, ihn ein wenig zu verbessern. Dazu kommt ein kleines Update zu den Maoam Tropical Bloxx, die es im Sommer 2015 zu kaufen gab und die es in diesem Jahr hoffentlich erneut in die Läden schaffen.

Mein Experimentsalat ist zwar bereits seit zwei Tagen gegessen und schon bei Twitter veröffentlicht, doch die Collage davon ist es einfach wert, hier nochmals in voller Größe und Schönheit gezeigt zu werden. In der Nacht vor drei Tagen hatte ich die Eingebung, ich könnte einmal Gurke und Granatapfel in einem Salat zusammenbringen und hielt das schließlich für eine derart glänzende Idee, daß ich sie gleich am nächsten Tag realisiert habe. Das mit dem Gurke schälen und raspeln funktioniert ja innerhalb von etwa zwei Minuten, doch mit diesen verflixten Granatäpfeln stelle ich jedes Mal ein rechtes Massaker an, wenn es darum geht, die Kerne aus der Schale zu lösen. Der Granatapfel an sich hat seinen Namen also nicht von ungefähr, und nicht nur seiner Form wegen!

Das Resultat mag schließlich noch ganz ordentlich aussehen, doch die saure Sahne hätte ich diesmal besser weglassen sollen … und die Gurke! Nach dem Probieren fiel mir ein, daß Orange wesentlich besser zu dem Granatapfel gepaßt hätte. Aber wann ich mir dieses Massaker erneut zumuten werde, steht definitiv noch in den Sternen.

Der Salat war also kein wirkliches Geschmackserlebnis, doch irgendwie bin ich dabei auf einen anderen Gedanken gekommen. Mir ist nämlich schon seit einiger Zeit aufgefallen, daß genauso wie Star Trek und Star Wars die Bevölkerung spaltet, dies offenbar auch bei Mamba und Maoam der Fall zu sein scheint: entweder mag man das eine oder das andere Kaubonbon. Beides zu mögen scheint nicht zu funktionieren.

Nun zähle ich mich zur Mamba-Fraktion, wollte jedoch beides einmal völlig vorurteilsfrei miteinander vergleichen. Also habe ich mir zwei Stangen — einmal Mamba und einmal Maoam — gekauft.

Preis und Inhalt sind schon mal gleich: beides kostet 0,55 Euro und hat ein Gewicht von 110 Gramm. Allerdings ist die Einteilung etwas anders:

Die Mamba-Stange beinhaltet vier Einzelpäckchen zu je sechs Kaubonbons, also insgesamt 24 Bonbons pro Stange, während Maoam fünf Päckchen zu je fünf Bonbons, also insgesamt 25 Bonbons in eine Stange packt. Die Vielfalt an Geschmacksrichtungen scheint bei Maoam also erstmal größer zu sein, bei Mamba muß extra erwähnt werden, daß in einer Stange gerne mal auch zwei Päckchen derselben Geschmacksrichtung verpackt sein können. Da man die Geschmacksrichtungen aber von außen erkennen kann, kann man sich im Geschäft eine Stange aussuchen, die eben die Geschmacksrichtungen beinhaltet, die man gerne hätte — was selbstverständlich etwas dauern kann. Soweit ich das erkennen konnte, ist das bei Maoam nicht der Fall: hier gibt es also scheinbar keine doppelten Geschmacksrichtungen in einer Stange, was ich in diesem Fall jedoch begrüßen würde, denn die Geschmacksrichtung Cola mag ich gar nicht (aber das ist subjektiv).

Das war das Äußere. Kommen wir zum Inhalt:

Mamba wirkt auf mich da eher erwachsen; Maoam wie für die Zielgruppe bis zwölf Jahre gemacht. Was sich jedoch nicht bis zum Kaubonbon selbst fortsetzt, denn da scheint es umgekehrt zu sein: Während alle Maoam-Bonbons die gleiche bleiche “Färbung” aufweisen, suggeriert Mamba mit zarten Rottönen: ERDBEERE! und mit zartem Gelb: ZITRONE! etc. Obwohl das wiederum umgekehrt sein müßte, denn während ich bei dem mit Erdbeerpapier umwickelten Maoam dachte, daß es vom Geschmack her doch eher der Orange ähneln würde, war mir beim Mamba’schen Äquivalent — dank Geschmacksverstärker und Aromen — sofort klar, daß das Erdbeere sein soll. Nun ist Maoam ganz sicher auch nicht aus natürlichen “Lebens”mitteln hergestellt — da nehmen sich beide Marken definitiv nichts — und doch muß ich bei meinem ursprünglichen Urteil bleiben: Maoam ist mir einfach zu süß, die Konsistenz mag ich nicht und die einzelnen Geschmacksrichtungen sind mir nicht eindeutig genug. Großer Pluspunkt von Mamba ist für mich auch, daß es keine derart abartige Geschmacksrichtung wie Cola hat.

Dennoch bin ich selbstverständlich an weiteren Meinungen interessiert. Seid ihr eher ein Mamba- oder ein Maoam-Esser, und würdet ihr mal einen Gurken-Granatapfelsalat probieren?

UPDATE vom 18. Mai 2016
Im Sommer 2015 hatte Haribo eine Sonderedition Maoam auf den Markt gebracht, die folgende Geschmacksrichtungen enthielt:

  • Mango-Mandarine
  • Banane
  • Passionsfrucht
  • Kokos-Ananas
  • Granatapfel

Da war er also wieder: der Granatapfel. Und nicht nur er: vor allem Kokos-Ananas hatte es mir angetan und dabei geholfen, mein allzu strenges Urteil Maoam gegenüber ein wenig zu revidieren. Auch die Verpackungen waren nun nicht mehr so sexuell aufgeladen, sondern glänzten mit fröhlichen Personifikationen der entsprechenden Früchte. Natürliche Fruchtanteile sind dort bestimmt noch immer nicht drin. Doch ich bin gespannt, was sich Haribo in diesem Jahr für den Sommer einfallen läßt.

Maoam Tropical Bloxx

7 thoughts on “Mamba vs Maoam

  1. Um es kurz zu machen: Maoam, ganz klar! Aber das weißt du ja schon. Das wirklich einzige, was ich bei Mamba bevorzugen mag, ist die Verpackung der 6 Kaubonbons (also nicht die der einzelnen, sondern die mit den Früchten drauf). Da macht sich Maoam leider ein wenig lächerlich mit dieser grünen Bohne (oder was das sein soll), wobei das früher mal anders aussah. Kinderverpackung haben beide von außen und ich mag den Cola-Geschmack, stehe allerdings ganz generell nicht auf Himbeere.

    Like

  2. Ja, das mit der Bohne habe ich auch nicht kapiert. Witzig ist aber, daß mir gerade heute Daniel erzählt hat, daß sein kleiner Sohn ganz wild auf Himbeeren ist. Ich mag Erdbeere und Zitrone am liebsten.

    Like

  3. Ja, das mit der Bohne habe ich auch nicht kapiert.
    Und sein wir ehrlich, ohne hier jetzt gegen den Jugendschutz verstoßen zu wollen: Gerade die beiden Bilder der Bohne bei Orange und Zitrone sind doch schon ziemlich FSK 16, oder?😉

    Like

  4. Wobei die Stellungen bei Orange und Zitrone schon eindeutiger sind. Also von wegen “Maoam wie für die Zielgruppe bis zwölf Jahre gemacht”. Diese These hätten wir hiermit anschaulich widerlegt, möchte ich meinen lol

    Like

  5. Für dich als Mamba-Liebhaber ist die Limited Edition 2016 doch sicher was: Mamba Paradise mit den Geschmacksrichtungen Ananas-Kokos, Pfirsich-Maracuja, Apfel-Kiwi und Mango-Orange

    Like

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s