Bevor ich gleich ins Bett gehe, will ich noch einen kleinen Rant loswerden: Ich hatte mir ja vorgenommen, heute entweder meinen englischen Kommentar über Schiedsrichter oder die Rezension zu einem gelesenen Buch zu schreiben. Beides habe ich nicht geschafft, weil ich sowas auf Arbeit einfach nicht hinbekomme, und dort war ich heute von 13-21 Uhr, wobei ich in den letzten 1 1/2 Stunden dieser Zeit am letzten Teil der Radio-Umfrage von Mingle teilgenommen habe.

Nach einer Woche Forum mit eigenen Beiträgen (nur im eigenen Bundesland) und einem Tag Forum für alle (für ganz Deutschland) folgte heute der dritte und letzte Teil mit einem gemütlichen Chat von acht Leuten (mir inklusive) und zwei Moderatoren, die nochmal ähnliche Fragen gestellt haben wie in der Woche zuvor bereits. Dabei sind wir dann auch noch auf die ein oder andere neue Idee gekommen, und ich bin nun gespannt, ob wir die eine oder andere davon irgendwo auch umgesetzt finden. Ich persönlich wünsche mir vor allem, daß Radiosender nicht nur bei Twitter präsent sind, um dort dann nur mit Links auf ihre Homepage zu verweisen, sondern auch mal nach etwas bestimmtem fragen, auf das man mit entsprechenden Hashtags antworten kann. Vorstellen könnte ich mir auch eine regelmäßige interaktive Diskussionsrunde, bei der man dann eben nicht nur anrufen kann, sondern seine Meinung auch über Twitter an den Sender weitergeben kann. Das würde möglicherweise auch ein paar junge Leute wieder ans Radio locken oder Menschen dazu animieren, wieder etwas aktiver Radio zu hören. Denn wie ich in der Woche gelernt habe, lassen die meisten das Radio nur nebenbei dudeln und finden die Wortbeiträge meist eher störend, vor allem wenn diese nicht sehr lang sind, daß man eben zum einen in der Musik unterbrochen wird, zum anderen diese Unterbrechung meist nicht sinnvoll ist, da man in 90 Sekunden nicht sehr viel unterbringen kann.

Das habe ich also zumindest erledigt, doch die noch verbleibenden studentischen Arbeiten liegen weiterhin ungelesen da. Eine einzige Arbeit habe ich begonnen, die ich auch beinahe fertig gelesen habe, doch ich habe dann lieber Aufsätze für einen französischen und italienischen Sprachnachweis gesucht als mir diese Arbeit weiter anzutun — sprachlich gesehen war das wirklich unterirdisch. Ich sollte meinen Studis vielleicht über Weihnachten die Hausaufgabe geben, ein Buch zu lesen, das sie dann in der ersten Sitzung im neuen Jahr vorstellen und allen in einem Satz sagen, warum sie gerade dieses Buch ausgewählt haben. Ja, ich denke, das ist eine gute Idee.

Bis dahin hoffe ich für morgen, daß meine Freitags-Studis noch nicht ihre Arbeiten abholen wollen sondern dies erst am Freitag machen. Aber vielleicht packt mich ja auch die Arbeitswut, und ich habe die verleibenden 4 1/2 Arbeiten von 11:45-12:30 Uhr gelesen… eher nicht.

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