Belletristik oder nicht Belletristik: das ist hier die Frage

Nach einigen Monaten ohne Streß durch Studenten und den allgemeinen Unialltag habe ich mich seltsamerweise wieder danach zurückgesehnt. Man kann das wohl als Stockholmsyndrom diagnostizieren. Ein wenig verschoben angewandt zwar, indem das ursprünglich gemeinte positive Verhältnis von Geiseln zu ihren Geiselnehmern umgedeutet wird zum positiven Verhältnis von Hochschullehrern zu ihren Seminargruppen, doch grundsätzlich meint es dasselbe: Das, was mir zunächst stressig und überhaupt nicht positiv erschien, sieht im Rückblick als das paradiesische Ideal aus.

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