hummus, tea and TEL

Today, 125 years ago, Thomas Edward Lawrence was born – to the world known also as ‘Lawrence of Arabia’. I don’t really like that name but I love the movie. So, when I have the time for it I usually watch it on Ned’s birthday plus make my own hummus, buy some Arab bread and drink some black tea with peppermint. It’s my version of ‘Lawrence-Day’ and some kind of a holiday to me.

Die Vorbereitungen für meinen ‘Lawrence-Tag’ beginnen stets einen Tag zuvor, wenn ich die Kichererbsen in einen ausreichend großen Topf fülle, wo sie über Nacht zwölf Stunden quellen können. Am besten ist es also, diese Prozedur um 21 Uhr abgeschlossen zu haben, so daß es am Tag des Geschehens Punkt 8 Uhr losgehen kann. Nun hatte ich allerdings keine große Eile, immerhin mußte ich ohnehin noch ein arabisches Fladenbrot kaufen und vor 15 Uhr wollte ich auch mit dem Film nicht beginnen. Kurz vor 12 Uhr war ich mit dem Brot und ein paar noch zu besorgenden Lebensmitteln für den Hummus (= Kichererbsenpüree) wieder zu Hause, wo es auch sogleich losging:

Zunächst sollte das Einweichwasser die Kichererbsen gut bedecken, aber während des Kochvorgangs sollte immer wieder etwas Wasser zugegeben werden, damit die Kichererbsen nicht anbrennen. Das ist mir mal passiert und ist dann nicht wirklich schön. Dann werden eine normal große Zwiebel und drei Knoblauchzehen klein geschnitten und mit in den Topf gegeben. In meinem Rezept steht etwas davon, daß man das Quellwasser erst abgießen, die Kichererbsen mit Zwiebel und Knoblauch in Öl anbraten soll, dann das Wasser wieder drauf und schließlich zwei Stunden kochen. Völlig unnötig! Einfach etwas Olivenöl mit in den Topf und sofort alles zusammen kochen. Das wird genauso gut. Dabei sollte zum Anfang nur kurz aufgekocht und dann die Hitze gleich runter gestellt werden, damit die Kichererbsen in den zwei Stunden nur ganz leicht vor sich hin köcheln. Der Deckel muß dabei die gesamte Zeit über auf dem Topf bleiben, sonst verdampft zuviel Wasser und man muß ständig Wasser nachgeben.

Nach den zwei Stunden sind die Kichererbsen weich genug, und nun schüttet man das Wasser auch ab, allerdings nicht in den Ausguß, sondern in einen extra Behälter, etwa ein Maß. Das kann dann dazu verwendet werden, das Püree noch etwas cremiger zu machen, sollten die anderen Zutaten das nicht bereits bewerkstelligt haben. Zunächst werden nun nur die Kichererbsen püriert, dann kommen noch hinzu: auf 250g Kichererbsen (für etwa vier Personen) 50g (bzw. zwei Eßlöffel) Tahina (gibt es in jedem guten arabischen Geschäft oder einfach im Internet schauen), zwei Eßlöffel Naturjoghurt, zwei Eßlöffel Zitronensaft und Salz nach Geschmack.

Am Ende kann dann noch etwas dekoriert werden. Bei meinem Hummus streue ich immer noch gerne eine Handvoll Pinienkerne auf den Hummus, gemeinsam mit etwas Ölivenöl (das ist gut für die Verdauung). Dann kommen zwei Achtel arabisches Fladenbrot für etwa fünf Minuten in den Ofen, und bis das Brot fertig ist, kann der Tee zubereitet werden. Ich habe dafür eine Großpackung losen iranischen Schwarztee, der gemeinsam mit Pfefferminze und viel Zucker solange zieht, bis ich das Brot wieder aus dem Ofen nehme.

Das alles war tatsächlich gegen 15 Uhr der Fall, als ich mich schließlich gemütlich auf mein Sofa gesetzt und den Film gestartet habe. Mittlerweile könnte ich zwar jeden Charakter nachsprechen – ich habe mittlerweile längst aufgegeben zu zählen, wie oft ich den Film gesehen habe – doch es fasziniert mich jedes Mal aufs Neue, daß ich oft Fascetten erkenne, die mir zuvor nicht aufgefallen sind. Außerdem sind da Passagen enthalten, die geradezu auf die aktuelle Lage im Nahen Osten anzuspielen scheinen, obwohl der Film mittlerweile 51 Jahre alt ist.

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