Blizzard RAW 15/01/26: Dean Ambrose further proves that he’s more cockroach than human

A few days past. I still have no ambition to write anything deep about RAW but at least I’d like to keep the Dean Ambrose part in here. It’s no analysis, no thoughts about it, just the plain facts. If you still want to read it, just go ahead.

Dean Ambrose_collage


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Smackdown 14/01/31: Psycho Ambrose is best for business

Smackdown was the first WWE show after CM Punk ‘walked out off the WWE’ but as it was only leaked after the taping on Tuesday took place there wasn’t any reaction from the crowd on this topic. Very interesting will be coming RAW. I still think that it’s a work but just communicated between Punk and Vince McMahon to make sure everyone thinks it’s for real. The only important thing is that Punk finally can get some rest. The other thing is up to him.

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Smackdown 14/01/10: Dean Ambrose hates snakes

Dean Ambrose collage

Unlike Seth Rollins I am Nostradamus and I am able to see into the future where I can clearly sense The Shield break up on a future RAW just for them being back together at the following Smackdown. It’s now slightly ridiculous but in some way I enjoy it because I now know that at every future RAW it’s getting more ugly between the three members of The Shield, especially between Roman Reigns and Dean Ambrose. I can’t really wait for RAW on January, 20th from Dayton, Ohio, that is basically Dean Ambrose soil (> Interview in the Dayton City Paper). When a wrestler comes into his home town area you can always sense a difference. And I could bet that Ambrose will be just a little crazier than he normally is. Should be fun!

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Protected: Mark Clattenburg’s next game will be on Sunday

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Bundespräsident Joachim Gauck hält seine erste Rede und ich bin auf dem Friedhof

Leider war ich heute nicht live vor Ort (also vor dem Fernseher), als Joachim Gauck als 11. deutscher Bundespräsident vereidigt wurde und seine erste Rede vor dem Bundestag gehalten hat. Doch zum Glück leben wir ja im Medienzeitalter (die Epoche nach der Postmoderne), so daß ich das Video beim YouTube-Auftritt von N24 finden konnte, während die amtseigene Homepage das Manuskript zur Verfügung gestellt hat.

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Michael Palin und die Deutsche Bahn

Das schöne an meiner kontinuierlichen Entscheidung, den durchgehenden Zug von Dresden nach Bochum zu nehmen, ist, daß mir Verspätungen nicht das geringste ausmachen, solange es sich nicht um Stunden handelt, denn immerhin muß ich ja keinen Anschlußzug erwischen. Das eher weniger schöne ist, daß so herzlich wenig passiert und ich spätestens beim Aussteigen denke, ich breche gleich zusammen, weil mir die Beine vom langen Sitzen beinahe abgestorben sind. Trotz meiner immer gleichen Entscheidung für diesen Zug überlege ich vorher also immer wieder aufs Neue, ob ich nicht doch wenigstens in Hannover umsteigen will.

Doch es gibt auch noch andere schöne Dinge. Man kann den Tisch vor sich herrlich vollpacken, ohne nach zwei Stunden gleich wieder alles einräumen und im nächsten Zug wieder ausräumen zu müssen. Man kann ein Buch lesen ohne darauf zu achten, wann man aussteigen muß, weil man ja immerhin über sechs Stunden Zeit hat. Und diesmal hatte ich wieder ein ganz neues Buch dabei, von dem ich erst die Einführung gelesen hatte: Diaries 1969-1979. The Python Years von meinem Lieblings-Python Michael Palin. Die ersten beiden Jahre habe ich gelesen und habe währenddessen lachen, fast weinen, schmunzeln und nachdenken müssen. Wie seine Reisetagebücher sind auch seine “normalen” Tagebücher sehr lesenswert. Besonders schön fand ich bis jetzt seine beinahe liebevolle Charakterisierung meines zweitliebsten Python Graham Chapman (R.I.P.!) und die wohl schönste Stelle bisher war diese:

“Back at the Craighurst (Hotel), Terry giggled so long and loud that Heather, the production secretary, thought I had a woman in my room. (p.10) — (Terry = Terry Jones = mein drittliebster Python).

Sonst ist bis Bochum nichts weiter passiert, außer, daß ich noch ein paar Photos aus dem fahrenden Zug heraus gemacht habe, hauptsächlich von Himmel und sonstiger Natur:

In Bochum angekommen, habe ich auf dem Bahnhof erstmal meine Vermieterin getroffen und in der Straßenbahn eine Studentin, die im vergangenen Semester bei mir im IPS saß. Ich glaube, wenn man an einem Tag in einer Stadt mindestens zwei Ortsansässige trifft, die man kennt, ist das ein guter Zeitpunkt, um sich ganz ernsthaft Gedanken um einen neuen Job zu machen.

Reading Roy Keane, pt. II

Gerade wird mir klar, weshalb ich hier nicht regelmäßig schreibe. Gut, es ist ein Grund, aber dafür einer, der in der Gründeliste sehr weit oben steht, wenn nicht gar an Position Eins: Immer, wenn mir ein gutes Thema in den Fingern kribbelt und ich drauf und dran bin, es niederzuschreiben (wie ich es gerade eben versuche), sind die ersten griffigen Sätze, die mir einfallen in Englisch – wirklich. Und dann denke ich, daß ich diesen Blog hier doch in Deutsch schreibe; da mir dann aber keine ähnlich guten ersten Sätze einfallen, verschwimmt das Thema noch bevor es richtig durchdacht und entsprechend niedergeschrieben wurde (so wie jetzt eben aus, oder wer würde behaupten wollen, daß das, was ihr gerade habt lesen müssen, besonders geschliffene Sprache sei?).

Nun dachte ich ja bereits daran, daß ich doch einfach einen englischen Eintrag schreiben könnte, wenn mir gerade nach Englisch ist und einen deutschen, wenn mir eben nach Deutsch ist, aber das hat so etwas unstrukturiertes, unfertiges, nicht wirklich… naja… ordentliches (auch wenn letzteres sicher nicht meine Haupteigenschaft ist und ich mir daher um das Erscheinungsbild dieses Blogs wohl die geringsten Sorgen machen sollte – zumal ihn ohnehin kaum jemand liest – also, weshalb mache ich mir diese Sorgen?). Mein Hauptantrieb, das ganze hier doch einer gewissen Ordnung zu unterwerfen, ist sicher die Möglichkeit, daß Menschen auf diesen Blog stoßen und nicht sofort wieder abgestoßen werden sollen. Jeder Gast ist ein Glücksfall, der gehalten und dazu animiert werden soll, weiterzulesen, sich umzuschauen und nach Möglichkeit einen netten Kommentar zu hinterlassen. Kommentare sind immerhin dieses kleine positive Element eines öffentlichen Blogs. Wenn es mir nicht um Kommentare gehen würde, um Kommunikation mit Menschen, die ich sonst nie in meinem Leben treffen würde (und mit denen ich mich vermutlich nie unterhalten würde – wer weiß), dann könnte ich auch weiterhin ganz für mich allein in mein Tagebuch schreiben, und niemand würde das zu lesen bekommen. Möglicherweise sind meine Einträge auch dergestalt, daß niemand etwas dazu zu sagen hat. Vielleicht stelle ich Fragen, die nicht beantwortet werden können, weil sie entweder zu allgemein gestellt sind oder zu hintersinnig, um sie als Frage überhaupt wahrzunehmen (meist ist das auch mein Problem in meinen Seminaren – die Studenten kapieren einfach nicht, wann genau ich etwas von ihnen wissen will).

Ein weiteres Problem könnte sein, daß ich im Grunde nie das schreibe, was ich ursprünglich intendiert hatte. Jetzt zum Beispiel, hier in diesem Eintrag lamentiere ich nun schon seit geraumer Zeit darüber, was ich nicht hier schreiben will, so daß die meisten meiner Leser zum jetzigen Zeitpunkt bereits abgesprungen sein sollten und nun nicht mehr mitbekommen, was ich der Welt eigentlich mitteilen wollte.

Mein eigentliches Thema sollten die Kapitel 2 und 3 aus Roy Keanes Autobiographie sein, und weshalb nun das ganze Vorgeplänkel, fragt sich jetzt der erschütterte Leser. Ganz einfach: weil ich eben die (englischen) Zitate aus diesem Buch ursprünglich in der Verfassersprache kommentieren wollte, dann aber überlegt hatte… naja: obiges Dilemma muß ich jetzt nicht nochmal durchkauen. Die vergangene Feiertage über hatte ich noch ein weiteres Problem ganz anderer Art: mir fehlten nämlich Buchmarkierer (diese kleinen, selbstklebenden, bunten Zettelchen – gibt es dafür einen offiziellen Begriff?), mit denen ich die besten Stellen aus dem Buch kenntlich machen konnte. Das sind nun aber leider so viele, daß meine verbliebenen Markierer einfach nicht genügten und ich nicht mehr weiterlesen konnte, weil ich in dem Buch einfach nichts anstreichen wollte oder es sonstwie verschandeln.

Kapitel 1 endet ja damit, daß Roy seinen ersten Profivertrag bei Nottingham Forest unterschreibt, und Kapitel 2 beginnt damit, daß er darüber zuviel gefeiert hat und in der Vorsaison nun die ganze Härte eines englischen Trainingslagers unter Brian Clough zu spüren bekommt. Zunächst für die Reservemannschaft eingeteilt, zeigt sich ihm dort jedoch, daß die mit der ersten Team kaum zu vergleichen ist:

In the reserve team dressing room my youthful joy was not the norm. I was surprised, shocked even, by the attitude some players displayed. They moaned about everything. Some because they weren’t included in the first team photo shoot, which they seemed a bad omen for the coming season. Perhaps it was, but fuck it, you could do something about it! — (p. 25f.)

Roy Keane ist nicht einer dieser Fußballer, die mit zehn Jahren zu einem der großen Klubs in England gekommen ist. Mit Rockmount spielte er zwar in einem der erfolgreichsten irischen Jugendteams seiner Zeit, doch sein großes Handicap war, daß er bei Auswahlen oder wenn es zur nächsten Stufe gehen sollte, stets übergangen wurde, weil er an Körpergröße zu klein war. Die fehlenden Zentimeter seiner Jugend immer aufs neue kompensieren zu müssen, hat ihn sicher zu dem gemacht, der er später als Spieler für Manchester United war: Wenn er nicht körperlich auffiel, mußte er das mit seiner Spielweise, mit seinem unbändigen Willen, gewinnen zu wollen. In seinen späten Teenagerjahren hatte sein Körper dann doch noch ein Einsehen und ließ ihn auf immerhin noch 1,78m wachsen, doch die Erfahrung als stets kleinster und schmächtigster Junge bei Rockmount sollte er mit in seine Profilaufbahn nehmen. Bei Nottingham nun dauerte es nicht lange, bis er sein erstes Spiel in der ersten Mannschaft des Vereins absolvieren sollte:

To make myself useful, I began to help the kit man lay out the gear.
‘Irishman, what are you doing?’
‘Helping?’ I replied.
‘Well get hold of a number 7 shirt. You’re playing.’
‘Excuse me?’
‘You’re playing.’
I was shocked.
Fortunately, there was no time to think too much about the circumstances of my debut in the First Division. Against the best side in Britain. At Anfield. In the space of forty-five minutes there is enough to do. Like introducing myself to Forest’s established first-teamers, none of whom knew who the hell ‘Irishman’ was!
During the warm-up on the pitch I’m still answering the question ‘What’s your name again, son?’
‘Roy,’ I tell them.
They were great. The collective message was: ‘Good luck, son.’ — (p. 31f.)

Sein erstes Heimspiel mit der ersten Mannschaft gegen Southampton, zu der Roys Familie von Cork nach England gekommen war, endete mit einem 3-1 Sieg, zu dem Roy das erste Tor beigesteuert hatte.

I was in the dressing room heading for the bath whe Archie Gemmill came in and said that the boss wanted me to go back out to the dug-out. Surprised, I followed Archie outside. I was even more surprised when Brian Clough embraced me and planted a kiss on my cheek, to the delight and amusement of the crowd. — (p. 34)

Brian Clough war zwar nicht immer der nette Onkel mit dem großen Hund, der kaum auf dem Trainingsgelände erschien. Er konnte auch anders. Roy Keane in der Halbzeitpause mit einer rechten Geraden niederstrecken zum Beispiel, nachdem sein Fehlpaß zu einem gegnerischen Tor geführt hat. Doch diese im wahrsten Sinne des Wortes harte Hand führt Roy in seinem Buch als Grundlage seiner steilen Karriere an. Er brauchte die alte Schule im Training und führt sie heutzutage als Trainer wohl selbst zu großen Teilen fort, weshalb er zuweilen Probleme mit Spielern zu haben scheint, die lieber verhätschelt und gestreichelt werden wollen.

In Irland hat jeder Fußballer sein ganz persönliches Lieblingsteam – wie überall. Meist ist das die Mannschaft aus der näheren Umgebung, zusätzlich aber eines aus der ersten Liga in England. Zu Roys Jugend hieß die noch First Division, und so ziemlich jeder mochte Manchester United oder Liverpool. Über Roys Begründung, weshalb sein Team Tottenham Hotspur war, habe ich herzlich gelacht, konnte es aber auch nachvollziehen, weil das bei mir ähnlich ist: Er mochte Tottenham vor allem, weil es gerade nicht Man United oder Liverpool war. Er wollte kein Team mögen, das jeder aus seiner Umgebung mochte – er wollte schlicht etwas eigenes. Und dann eines Tages mit Nottingham selbst gegen Tottenham spielen zu können, war etwas ganz besonderes für ihn:

Stuart Pearce and Des Walker, Gazza’s England team-mates, warned me before the game that he would try to wind me up. This he duly did, the thrust of his ‘verbals’ being that I was an Irish wanker who couldn’t fucking play. A lot of the talk was lost on me. I couldn’t understand his thick Geordie accent. He was actually very funny. Alas, for such a superbly gifted player to spend so much energy trying to get me going seemed a waste. — (p. 35)

Neben dem Fußball, den 90 Minuten an jedem Wochenende und den Trainingsstunden, gab es natürlich auch noch die Freizeit und damit die Stunden der Muse, die Roy als schüchterner irischer Junge hauptsächlich damit verbracht hat, trinkend die Kneipenszene von Nottingham zu ergründen, dabei jedoch mit ein paar Klischees aufzuräumen:

Bord Failte, the Irish Tourist Board, marketed my native country as a land of green fields and mountains, full of happy Guinness-drinking folk who loved to fish. When I explained to new acquaintances that I neither drank Guinness nor fished, they were surprised. I came from urban Ireland, the part that doesn’t feature in tourist brochures. Therefore, Nottingham was in more respects like home. — (p. 36)

Daß Roy dem gerne als irisches Nationalgetränk bezeichneten Guinness abschwor, traf leider nicht generell auf Alkohol zu. Nachdem, was ich bisher gelesen habe, war wohl Heineken seine bevorzugte Marke. Und die sollte ihm später noch zum Verhängnis werden. Soweit bin ich aber noch nicht. Wie ich auch sehe, beansprucht die Besprechung von Roys Buch enorm viel Platz, so daß ich für Kapitel 3 schon mal einen späteren Eintrag reserviere. Zum Schluß jedoch nochmal Roy mit einem Statement, das man gut als Regel 2 im Standartwerk “Roy Keane Rules of Football” integrieren könnte:

Willpower and desire mattered. Indeed, the mental strength to out-battle the opposition was more important than mere technical ability. — (p. 39)