Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

Es hört sich so einfach an: bringe doch endlich das, was du im Kopf hast, zu Papier! Schreibe deine Dissertation, die du doch längst fertig im Hinterkopf hast! Doch genau das ist das Problem: irgendwann hat man genug gelesen, aber wenn man dann seine Ideen noch nicht zu Papier oder in ein Word-Dokument transferiert hat, dann ist es schwer, einen Anfang zu finden, weil schlicht zu viel im Kopf ist. Vor lauter Ideen findet man den Anfang nicht und dann gibt es nur noch eins:

Wenn du den Anfang nicht findest, fang in der Mitte an.

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KOK16 ist besetzt

KOK16

Es ist wohl nicht übertrieben zu konstatieren, daß die TU Dresden nicht unbedingt die modernsten Gebäude ihr Eigen nennen darf. Der Campus liegt zudem weit auseinander. Seminaren oder Vorlesungen darf man zuweilen in ehemaligen Gefängnis- und Militärgebäuden beiwohnen. Das ganze wirkt auf den ersten Blick wie eine bereits viel zu lange anhaltende Übergangslösung. Kürzlich habe ich von der Sekretärin meines Professors erfahren, daß ihr Lehrstuhl in etwa einem Jahr umziehen soll — die Philosophische Fakultät soll endlich räumlich zusammenrücken. Das Gebäude, in dem sie jetzt noch hausen müssen, soll innerhalb von zwei Semestern renoviert werden.

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Praxiskurs: Wissenschaftliches Schreiben

Weshalb nenne ich die Zeit, in der wir gerade leben, das SMS-Zeitalter? Nun, Mobiltelephone, Smartphones und iPads, die mittlerweile wieder ein wenig geschrumpft sind, begleiten uns überall hin. Wir sind überall erreichbar und setzen uns damit unnötigem Streß aus. Das führt dazu, daß wir uns für eine Sache kaum noch mehr als einen Wimpernschlag Zeit nehmen. Alles muß schnell gehen, auch die Informationsübermittlung. Wo und wie unterhält man sich? In Chatrooms mit Abkürzungen und Smileys, via SMS mit maximal 140 Zeichen.

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Führungen in der SLUB: zwischen Bildzeitung-Verunglimpfung und Wikipedia-Terror

From now on I will have English summaries together with my German written articles just to give my English speaking readers the opportunity to know what the hell I’m talking about. So in this article I’m writing about my experiences at my new job. It isn’t a paid job. I just do it for fun until I get a real job. So my working place is the university library in Dresden and I’m currently doing some guide toures there. At the moment as the new semester just started it’s for shoats. If you like you can head over to the SLUB homepage to see what we have to offer.

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Belletristik oder nicht Belletristik: das ist hier die Frage

Nach einigen Monaten ohne Streß durch Studenten und den allgemeinen Unialltag habe ich mich seltsamerweise wieder danach zurückgesehnt. Man kann das wohl als Stockholmsyndrom diagnostizieren. Ein wenig verschoben angewandt zwar, indem das ursprünglich gemeinte positive Verhältnis von Geiseln zu ihren Geiselnehmern umgedeutet wird zum positiven Verhältnis von Hochschullehrern zu ihren Seminargruppen, doch grundsätzlich meint es dasselbe: Das, was mir zunächst stressig und überhaupt nicht positiv erschien, sieht im Rückblick als das paradiesische Ideal aus.

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That was the week that was, part I // 27-04-2012

Freut euch: Es gibt wieder eine neue Kategorie, die es wohl nicht über die erste Folge hinaus schaffen wird, und dennoch: Ich habe Spaß an neuen Dingen, also wer weiß…

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Pictures: TU Dresden (Georg-Schumann-Bau)

To revive my blog I start again with a picture post. It’s a bit artificial and I did these pictures when I spontaniously decided today to take a walk through one of the many buildings of the TU Dresden, my ex-university. This building is situated just some steps away from my flat and once I had a seminar there. So it was like coming back home:

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